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20.11.2002
sda-Agenturmeldung
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Andreas Gross spricht vor UNO-Generalversammlung
NEW YORK - Als erster Schweizer Parlamentarier hat Andreas Gross vor der Generalversammlung der UNO gesprochen. Gross rief zur «Globalisierung der Demokratie» auf, um die «Globalisierung zu vermenschlichen».
In der Debatte über die Beziehungen der UNO zu regionalen Organisationen betonte Gross, nicht im Namen der offiziellen Schweiz zu sprechen. Als Vizepräsident des Europarates empfahl er diesen als Modell für die Weiterentwicklung der Uno. Im Europarat könnten nicht nur die Regierungen, sondern auch Parlamentarier mitreden.
Eine Erfahrung, die es verdiene, von der UNO erwogen zu werden, sei die Autorität, die der Europarat eingesetzt habe, um die Menschenrechte jedes Bürgers wirksam zu schützen, sagte Gross.
Gross erinnerte an die Ideen von Jacques Delors, der der UNO einen wirtschaftlichen Sicherheitsrat vorgeschlagen hatte, der auf die finanziellen Krisen reagieren und die Verarmung von Völkern zu verhindern suchen würde.
Alle Erfolge, auf die man heute stolz sei, seien als utopische Projekte gestartet, sagte Gross weiter. Damit auch kommende Generationen stolz auf Erfolge sein könnten, müsse man jetzt gegenüber innovativen Projekten offener und mutiger sein.
Andreas Gross
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